Plätze als Begegnungsorte statt als Parkplatzwüsten

Vor etwas mehr als einem Jahr präsentierte «Läbigi Stadt» die „Vision 2035 – Stadt der kurzen Wege“. Ein wichtiges Anliegen war die Umsetzung der Piazza-Motion: Zur Steigerung der Lebensqualität sollen Plätze Begegnungsorte für die Bevölkerung sein. Wie das aussehen könnte, zeigte «Läbigi Stadt» auf dem Helvetiaplatz.

In Zusammenarbeit mit den Museen rund um den Helvetiaplatz füllten Vertreterinnen und Vertreter von «Läbigi Stadt» den Helvetiaplatz mit Aktivität: Böötli basteln für Kinder mit Testfahren auf dem Welttelegrafen-Denkmal, Kreidespiele, Wettbewerb zur Nachahmung der Helvetia-Pose mit Foto und Hinweise der Museen zu aktuellen Ausstellungen.

Lukas Gutzwiller, Vorstandsmitglied von «Läbigi Stadt»: „Unsere Aktion zeigt, dass der Helvetiaplatz das Potenzial hat, mehr zu sein als nur eine Asphaltwüste mit Parkplätzen oder viel Verkehr. Er ist das Tor zur Berner Museumsinsel.“ Im Quartier sind sieben Kulturinstitutionen vereint: Alpines Museum, Kunsthalle, Historisches Museum, Museum für Kommunikation, Naturhistorisches Museum, Nationalbibliothek und Yehudi Menuhin Forum. Hinzu kommt das Schweizerische Bundesarchiv.

Marieke Kruit, ebenfalls Vorstandsmitglied von «Läbigi Stadt», ergänzt: „In der Vision 2035 haben wir aufgezeigt, dass auch weitere Plätze in verschiedenen Quartieren echte Begegnungsorte für Jung und Alt werden könnten, z.B. der Mühlenplatz oder der Stauffacherplatz. Wir setzen uns deshalb weiterhin für die Umsetzung der Piazza-Motion ein.“

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