Stadtteilpark für die Länggasse und Schlüsselprojekt gegen die Zersiedelung

„Was ist zurzeit auf dem Viererfeld / Mittelfeld: Kuhwiese, Ponyhof oder Shoppingmeile?“ „Was hilft gegen Wohnungsnot: Mit Überbauungen neuen Wohnraum schaffen oder Abwarten und Tee trinken?“ Diese Fragen stellt der Verein «Läbigi Stadt» auf seinem Flyer zur Vierfeld-Abstimmung. Mit einer Aktion auf einem Parkplatz in der Mittelstrasse zeigt «Läbigi Stadt» ausserdem bildlich, dass mit der Überbauung des Viererfelds ein grosser, für alle zugänglicher Stadtteilpark entsteht.

Derzeit treffen die Unterlagen für eine der wichtigsten städtischen Volksabstimmung der gesamten Legislatur bei den Stimmberechtigten ein: Jene zum Zonenplan und Kredit für Grundstückserwerb und Arealentwicklung Viererfeld. Die Überbauung schafft neuen, bezahlbaren Wohnraum mitten in der Stadt Bern und in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Sie ist ein Schlüsselprojekt gegen die Zersiedelung. Neuer Wohnraum an zentraler Lage und mit guter öV-Anbindung trägt dazu bei, die Verkehrszunahme durch Pendeln aus ländlichen Gebieten oder der Agglomeration zu reduzieren.

Michael Sutter, Vorstandsmitglied «Läbigi Stadt» betont zudem: „Die Hälfte des Viererfelds und ein Drittel des Mittelfelds bleiben grün und werden als Stadtteilpark für alle zugänglich. Das ist ein klares Plus für die Lebensqualität in der Stadt Bern, vor allem auch für die Einwohnerinnen und Einwohner der Länggasse.“

Unter dem Motto „Park statt Parkplätze für die Länggasse“ führte «Läbigi Stadt» deshalb am 12. Mai auf einem Parkplatz in der Länggasse eine Aktion mit Picknickdecke, Liegestuhl und Picknickkorb durch. Wir zeigten den Quartierbewohnerinnen und –bewohnern damit bildlich, dass mit der geplanten Überbauung des Viererfelds ein schöner, grosser und für alle zugänglicher Stadtteilpark entsteht – im Gegensatz zur heutigen Kuhweide, von der ausser dem Landwirt niemand profitiert.

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Plätze als Begegnungsorte statt als Parkplatzwüsten

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Für einen läbigeren Breitschplatz – mehr Farbe, weniger Grau