Zweckmässigkeitsbeurteilung Wyler – Länggasse

Aus langfristiger und gesamtheitlicher Sicht ist ein Tram die beste Lösung
Stadt und Kanton Bern wollen ein Tram für die Länggasse, Doppelgelenktrolleybusse für Wyler. «Läbigi Stadt» hingegen ist überzeugt, dass eine durchgehende Tramverbindung auf der gesamten Achse Wyler-Länggasse die beste Lösung ist.

«Läbigi Stadt» plädiert seit Langem für eine echte Tramstadt Bern. In der «Vision 2035 – Stadt der kurzen Wege» ist der Wunsch nach einer raschen Umsetzung der Tramlinie Wyler-Länggasse explizit erwähnt. Aus einer langfristigen, ganzheitlichen Sicht lohnt sich die Investition in ein Tram. Aktuell findet in ganz Europa eine Tramrenaissance statt. In Bern ist die städtebauliche Aufwertung ganzer Quartiere seit der Inbetriebnahme des Trams Bern West bestens bekannt. „Wir bauen heute nicht nur für uns, sondern vor allem auch für künftige Generationen“, hält Nadine Masshardt, Co-Präsidentin von «Läbigi Stadt», fest.
Diese Perspektive fehlt aus Sicht von «Läbigi Stadt» in der ZMB Wyler – Länggasse: Zukünftige Entwicklungen wie zum Beispiel der Ausbau der Standorte der drei Bildungseinrichtungen Uni, FH und GIBB wurden nicht analysiert; Tangentiallinien wurden nicht geprüft und der Miteinbezug der Netzlogik bzw. des Gesamtnetzes fehlt. «Läbigi Stadt» befürchtet, dass damit die Chance verpasst wird, eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation und somit der Lebensqualität in den betroffenen Quartiere zu erreichen.

Zurück
Zurück

Jahresversammlung 2019: Neues Co-Präsidium

Weiter
Weiter

Plätze als Begegnungsorte statt als Parkplatzwüsten