Benzinfresser gehören nicht ins Angebot von Mobility
«Läbigi Stadt» setzt sich für nachhaltige, moderne und innovative Mobilität in der Stadt und Region Bern ein. Dazu gehört auch Carsharing. Was nicht dazugehört: Bezinfressende SUV und Luxuskarossen. Wir fordern Mobility auf, Fahrzeuge wie Jaguar und Land Rover sofort aus dem Angebot zu nehmen.
Für «Läbigi Stadt» gehört Carsharing zu nachhaltiger, moderner und innovativer Mobilität. Auch deshalb initiierte «Läbigi Stadt» bereits 2012 mit seinen damaligen Vorstandsmitgliedern Daniel Klauser und Leyla Gül eine interfraktionelle Motion im Berner Stadtrat, die bessere Rahmenbedingungen für Carsharing in der Stadt Bern forderte. Die Motion wurde angenommen und erlaubt es, öffentliche Parkplätze erleichtert Carsharing-Unternehmen zur Verfügung zu stellen.
«Läbigi Stadt» hat konsterniert zur Kenntnis genommen, dass Mobility in der Stadt Bern zwei Fahrzeuge von Jaguar (Jaguar F-Pace/Jaguar XF) anbietet. Nadja Kehrli, Vorstandsmitglied von Läbigi Stadt und Mobility-Genossenschafterin, ist empört: «Das ist mit den Zielen einer nachhaltigen, modernen und innovativen Mobilität nicht vereinbar: SUV gehören nicht in die Stadt und nicht ins Angebot von Mobility. Sie sind komplett übermotorisiert und fressen viel zu viel Sprit, was angesichts der Klimakrise völlig unverantwortlich ist.»
«Läbigi Stadt» fordert Mobility auf, Fahrzeuge wie Jaguar und Land Rover sofort aus dem Verkehr zu ziehen und sich wieder auf umweltschonenende und zukunftsweisende Mobilitätsformen zu fokussieren. Sollte dies nicht der Fall sein, prüft «Läbigi Stadt» weitere Schritte, zum Beispiel die Forderung nach zwingenden Vorgaben im Hinblick auf die städtische Rahmenkonzession für die Sondernutzung von öffentlichem Parkraum durch Mobility.