Schlüsselprojekt gegen Zersiedelung mit Verbesserungspotenzial
«Läbigi Stadt» begrüsst die vom Gemeinderat präsentierten Vorlagen zur Umzonung des Vierer- und Mittelfelds. Wohnraum, der an zentraler Lage geschaffen wird, trägt dazu bei, die Verkehrszunahme durch Pendeln aus ländlichen Gebieten oder der Agglomeration zu reduzieren. Bei der immer noch zu hohen Parkplatzerstellungspflicht liegt es nun am Stadtrat, Korrekturen anzubringen. «Läbigi Stadt» fordert 0,3 Parkplätze sowohl auf dem Mittel- als auch auf dem Viererfeld.
In der Mitwirkung hatte «Läbigi Stadt» die Planung Vierer- und Mittelfeld bereits unterstützt, jedoch vor allem bei den Parkplätzen Verbesserungen gefordert. In den heute vom Gemeinderat vorgestellten Vorlagen sind einige unserer Anliegen mindestens teilweise berücksichtigt: So ist nicht mehr vorgesehen, unter jedem Haus eine Parkgarage zu bauen. Damit können unnötige Fahrten durch die Siedlung vermieden werden.
Zudem ist neu auf dem Viererfeld nicht mehr eine Parkplatzerstellungspflicht von genau 0,5 Parkplätzen pro Wohneinheit vorgesehen, sondern von maximal 0,5. Diese Flexibilisierung ist zwar positiv, aber leider mutlos und nicht im Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner. Im Länggasse-Quartier mit über 60 Prozent Haushalten ohne Auto reichen 0,3 Parkplätze pro Wohneinheit aus. «Läbigi Stadt» setzt darauf, dass der Stadtrat diesen Punkt noch verbessert, um eine unsinnige Verteuerung der Wohnungen und spätere Leerstände zu vermeiden.