Tram Region Bern statt Sardinenbüchse 10er-Bus: Verkehrspolitische Weichen bei den kantonalen Wahlen richtig stellen

Städtische Verkehrsprojekte können nur realisiert werden, wenn die Weichen auch auf kantonaler Ebene richtig gestellt werden. Das Tram Bern West hätte ohne Mitfinanzierung des Kantons nicht gebaut werden können. Auch für zukünftige Infrastrukturvorhaben wie Ausbau Bahnhof Bern, Velobrücke Länggasse-Breitenrain oder Tram Region Bern braucht es Grossrätinnen und Grossräte, die Allianzen für den öV und den Fuss- und Veloverkehr schmieden können.

Nirgends kann man die Wichtigkeit von Investitionen in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs besser illustrieren als auf der Buslinie 10. Die Pendlerinnen und Pendler kommen sich im vollgestopften Bus vor wie in einer Sardinenbüchse. Abhilfe schaffen kann das Tram Region Bern. Nadine Masshardt, Präsidentin von «Läbigi Stadt» erklärt: „Das Tram kann mehr als doppelt so viele Fahrgäste transportieren wie ein Bus. Die Umstellung der Linie 10 aufs Tram bringt eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität.“

Mitglieder von «Läbigi Stadt» und Grossratskandidatinnen und -kandidaten haben deshalb heute Morgen an jeder der 30 (!) Haltestellen der Buslinie 10 zwischen Ostermundigen Rüti und Köniz Schliern Flyer verteilt, die erklären, welche Vorteile das Tram Region Bern gegenüber dem heutigen 10er-Bus hat. Zwei Vorstandsmitglieder von «Läbigi Stadt» sind von den Endhaltestellen Köniz Schliern und Ostermundigen Rüti mit dem Velo bis ins Stadtzentrum gefahren und haben an jeder Haltstelle ein Foto der Helferinnen und Helfer gemacht. Die „Foto-Collage“ mit allen 30 Personen an den 30 Haltestellen finden auf der Facebook-Page von «Läbigi Stadt».

Regula Tschanz, Vorstandsmitglied und Grossratskandidatin, betont: „Auch Velofahrerinnen und Velofahrer profitieren von Investitionen ins Tram. Je mehr Leute aufs Tram umsteigen, desto weniger Autoverkehr haben wir. Das Tram ist ein zuverlässiger Verkehrspartner und erhöht die Sicherheit für jene, die mit dem Velo oder zu Fuss unterwegs sind.“ Daniel Klauser ergänzt: „Das Tram Region Bern ist für die wirtschaftliche Entwicklung von Stadt und Region Bern zentral. Die Linie 10 verbindet wichtige Entwicklungsschwerpunkte und auf Stadtgebiet werden entlang dieser Linie 70‘000 Arbeitsplätze erschlossen. Ein Ausbau der Kapazität durch die Umstellung auf Trambetrieb ist also im Interesse der Bernerinnen und Berner und des ganzen Kantons.“

«Läbigi Stadt» empfiehlt allen Wahlberechtigten, am 30. März an die Urne zu gehen: In der Kantonspolitik werden die Rahmenbedingungen für städtische Verkehrsvorhaben festgelegt.

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Ja zum 10i-Tram: Genug Platz für alle

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«Läbigi Stadt» fordert eine flexiblere Handhabung der Parkplatz-Erstellungspflicht