Auch das Tram Länggasse-Wyler gehört zur attraktiven Tramstadt Bern

«Läbigi Stadt» setzt sich seit Jahren für eine attraktive Tramstadt Bern ein und begrüsst, dass mit dem Regionalen Tramkonzept die lang- und mittelfristige Entwicklung des Tramnetzes vertieft betrachtet wird. Grosse Tramprojekte wie beispielsweise „Länggasse-Wyler“ müssen wachsen und langfristig geplant werden. Dem endgültigen Abbau bestehender Tramlinien steht «Läbigi Stadt» skeptisch gegenüber.

Für «Läbigi Stadt» ist die Realisierung des Trams Region Bern und der zweiten Tramachse in der Innenstadt zwingend. Der Aus- und Umbau des öffentlichen Verkehrs dient der Weiterentwicklung der Stadt und umliegenden Gemeinden und bietet nicht zuletzt verschiedene Standortvorteile. Aus diesem Grund unterstützt «Läbigi Stadt» auch das Tramprojekt „Länggasse-Wyler“. Neben der Kapazitätssteigerung kann damit insbesondere auch die Länggasse aufgewertet werden.

Nadine Masshardt, Präsidentin von «Läbigi Stadt»: „Durch den Ausbau des öV, kombiniert mit der Förderung des Fuss- und Veloverkehrs sowie neuen Mobilitätsmanagement-Ansätzen, kann der Anteil des motorisierten Individualverkehrs gesenkt werden. Dies dient der Einhaltung der Klima- und Energieziele und steigert die Lebensqualität für alle Einwohnerinnen und Einwohner.“

Dem im Tramkonzept diskutierten Abbau bestehender Tramlinien steht «Läbigi Stadt» folglich skeptisch gegenüber. Die Berner Tramgeschichte zeigt, dass der Ersatz eines Trams durch den Bus später oftmals bedauert wird (vgl. beispielsweise früheres Länggasse-Tram). Heute findet in ganz Europa eine Tramrenaissance statt, d.h. viele ehemalige Tramlinien werden wieder in Betrieb gesetzt.

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«Läbigi Stadt» fordert eine flexiblere Handhabung der Parkplatz-Erstellungspflicht

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